Servus beinand,
Mitte Juli gelang mir im Stubai-Gebirge (saurer Boden) auf über 2200 m Höhe ein Fund eines Ackerlings, der sich bisher jedem Bestimmungs-Versuch entzieht, ja noch nicht einmal einen Verdacht ergibt. Ich dachte aufgrund des Stiel-Ringes an A. praecox, der auch alpin vorkkommen soll (und wohl ein Arten-Aggregat ist). Die Mikroskopie war aber dann überraschend: Sporen nur (6,7) 7,0-9,0 (9,5) x (4,7) 5,0-6,0 (6,5) µm, im Schnitt 7,8 x 5,3 µm (n=30), mit einem deutlichen Porus. Die Hymenialzystiden sind bauchig-lageniform mit meist sehr langem Hals, welcher oft wellig ist und gelegentlich einen "Fortsatz" hat, selten 2 Fortsätze. Maße: (54) 65-85 x 16-25 µm, Hals x 5-10 µm. Leider waren die Frk. auf dem Bild schon etwas beschädigt, auf dem liegenden Stiel in der Mitte ist der Ring aber deutlich zu sehen. Hier die Fotos dazu:
Neuere europäische Agrocybe-Literatur konnte ich leider nicht finden.
Gruß Helmut
Re: Alpine Agrocybe
2Lieber Helmut,
mir ist in alpinen Regionen bislang noch kein derartiger Ackerling untergekommen. Vielleicht hilft dir aber die Tab. 1 im folgenden Artikel weiter: https://tidsskrift.dk/meddrgroenland_bi ... 876/186603.
Schöne Grüße
Gernot
mir ist in alpinen Regionen bislang noch kein derartiger Ackerling untergekommen. Vielleicht hilft dir aber die Tab. 1 im folgenden Artikel weiter: https://tidsskrift.dk/meddrgroenland_bi ... 876/186603.
Schöne Grüße
Gernot