Am 13. 9. im Wiener Lainzer Tiergarten

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Liebe Pilzgesellschaft,
Momentan kann man es kaum außerhalb des Waldes aushalten ... So einen schönen Pilzreichtum konnt' ich schon lange nicht mehr erleben.
Im Lainzer Tiergarten hab ich ein paar alte Bekannte wieder einmal entdeckt und einige fragliche Exemplare, wo ihr vielleicht weiterwisst ...
Folgenden Pilzen habe ich einmal einen Namen gegeben:
Chlorophyllum rhacodes: Flammulaster muricatus: Hygrophorus penarius: Entoloma rhodopolium: Leccinellum crocipodium: Butyriboletus fechtneri (Korrektur Wolfgang: Caloboletus radicans): Amanita phalloides var. alba: Albatrellus cristatus: Cantharellus pallens: und Clavariadelphus pistillaris: Wie immer freue ich mich über Bestätigung oder gnadenlose Korrektur
und es geht weiter ...
Liebe Grüße
Jock
Zuletzt geändert von Joachim am 29. September 2020, 13:36, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Am 13. 9. im Wiener Lainzer Tiergarten

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Weiter ging's mit Mycena renati: Mycena sanguinolenta (hoffentlich...) - Korrektur Irmgard: M. haematopus cf: Leccinum pseudoscabrum bei Carpinus: Meripilus giganteus - hat nicht auf Druck geschwärzt ... mir wurde aber gesagt, dass das bei jungen Exemplaren länger dauern kann: die Schönen Dachpilze (neben P. cervinus agg. und P. salicinus) auch Pluteus aurantiorugosus: Pluteus chrysophaeus: Ein stolzer Erstfund für mich - Ciboria batschiana: und jede Menge Täublinge wie z. B. Russula foetens - Korrektur Irmgard: R. foetens cf: und die herrlich nach Marzipan duftende Russula laurocerasi vielleicht Russula heterophylla?:
Zuletzt geändert von Joachim am 29. September 2020, 11:14, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Am 13. 9. im Wiener Lainzer Tiergarten

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Lieber Joachim,
gut, dass endlich im Lainzer Tiergarten wieder mal was lost ist und die Wildschweine nicht mehr alles wegfressen und umwühlen.
Entoloma rhodopolium, das geht ohne genaueres Studium nur mehr als Aggregat zu bestimmen, sind an die 10 Arten geworden mittlerweile. Die rötende Mycena halte ich für M. haematopus, M. sanguinolenta kenn ich nur mit geradem Stiel und in der Nadelstreu. Beim Boletus fechtneri geht mir ein rötlicher Hauch zumindest am Stiel ab, hat er ein Netz, hast ihn gekostet? Russula foetens und R. subfoetens unterscheide ich nur mikroskopisch mit Hilde der Sporen. Russula heterophylla könnte stimmen, wär aber einfach mikroskopisch zu verifizieren. Der Winzling scheint eine Pholiotina zu sein (Lamellenfarbe?). Auch die Simocybe-Arten sind mikroskopierpflichtig. Gymnopus erythropus kann jung und ganz frisch auch so stark tomentos sein besonders im Bereich des Hutrandes.

Alles in allem eine nette Werkschau!
LG
Irmgard

Re: Am 13. 9. im Wiener Lainzer Tiergarten

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Lieber Wolfgang,
Danke für die Korrektur - die Vielgestaltigkeit der Arten ist oft wirklich überraschend.
Dabei hatte ich Caloboletus radicans erst vor kurzem in Schönbrunn gefunden - und völlig problemlos bestimmen können (rissiger Hut, blauend, zugespitzter Stiel, bitter ...). Es ist jedenfalls super, die Bandbreite der Merkmale einmal kennenzulernen.
Hier das Exemplar aus Schönbrunn: Danke und frohes Forschen
Jock