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Re: Leccinum piceinum?

Liebe Sabine, ob man Leccinum piceinum von L. vulpinum sauber trennen kann, wird kontrovers diskutiert. "Meine" Fichtenrotkappe, die ich z.B. aus dem Bayerischen Wald kenne, ist deutlich braunhütiger (dunkles Rotbraun) und die Huthaut steht nicht so stark am Hutrand über. Das sagt aber nichts, da da...

Re: Rossapfel-Fund, II

Servus Peter, die beiden Sporen, die du zeigst, liegen auf dem Bauch - du schaust von oben drauf, da muss der Porus in der Mitte liegen. Du brauchst Sporen, die du genau von der Seite aus siehst. Makroskopisch denke ich eher an Pr. dorsiporus. Der riecht übrigens etwas nach Mehl, wenn man die Lamell...

Re: Rossapfel-Fund, II

Servus Peter, ich kann Werner nur beipflichten - dein erster Pilz ist eine Protostropharia. Und auch ich meine zu erahnen, dass der Keimporus etwas dorsal verschoben ist. Man kann das nur nicht wirklich gut auf dem Übersichtsfoto erkennen. Verusch mal, direkt mittels Durchfokussieren die Lage des Ke...

Radulomyces rickii - ein ungewöhnlicher Corti...

Servus beinand, bei einer Kartierungsexkursion in Penzberg (Oberbayern, nicht Österreich, aber nicht sooo weit von der Grenze entfernt) habe ich an einem Hollerast unter einem Weißdorn einen corticioiden Pilz (Corti - ist kürzer) aufgesammelt. Der Corti war recht dicklich, etwas zäh (es war sehr hei...

Re: Rossapfel-Fund

Lieber Nobi,

auch von mir ein herzliches Willkommen hier. Natürlich sind auch Beiträge von dir, die sich nicht um Dungpilze drehen, höchst willkommen. ;-) Es ist aber wirklich sehr gut, dass du als Fimicolenexperte hier mit von der Partie bist.

Liebe Grüße,
Christoph

Und es gibt es doch bei Pilzen: echte Gewebe wurden entdeckt!

Servus beinand, meine Kenntnisstand war bislang, dass Pilze keine echten Gewebe ausbilden, sondern nur Geflechte aus Pilzfäden, also aus Hyphen. Diese Geflechte werden Plectenchym genannt, während echte Gewebe Parenchym genannt werden. Die Gehäuse von manchen Ascomyzeten sehen aus wie Gewebe, also w...

Re: Drei Pilze von heute

Servus Gernot, das ist wirklich ein schönes Sommerlochbefüllen. Zhuliangomyces ochraceoluteus - puh, schwer zu merken... Ich kenne auch selber nur eine Fundstelle hier bei mir (Altarm eines kleinen Flüsschens, Hartholzaue, wärmebegünstigt - dort wächst auch Entoloma sinuatum bei Eiche). Eine zweite ...

Re: Lyophyllum favrei - Frage zur Fundmeldung von 2016 bei Leonstein

Servus beinand, ich hatte in Oberbayern, genauer gesagt in Tutzing am Starnberger See 1995 ein Vorkommen entdeckt, das auch über viele Jahre dort fruktifizierte. Durch Umzug meinerseits kann ich das Myzel aber nicht mehr "überwachen". Wenn du, Gerry, das Vorkommen bei dir überwachen kannst, ist das ...

Re: Pilze im Frühling

Servus Gerhard, Amanita ist klar - und die Art ist Amanita gemmata (Narzissengelber Wulstling) Gymnopus ist auch klar - nur sieht man die Stielbasis nicht. Müsste ich raten, würde ich Gymnopus aquosus vermuten, aber ohne Cheilozystiden und ohne Stielbasis ist das nur geraten. Zum Becherling schweige...

Re: Exkursion im regnerischen Niederösterreich

Servus beinand, im Fall vom Schopftintling und dem Riesenträuschling sollte man nicht vergessen, dass beide Arten Nematodenfänger sind. Insbesondere die Träuschlinge sind ja sehr stark an die Nematidenjagd angepasst - sie bilden sogenannte Acanthocysten, die frei im Boden liegen und Nematoden aufspi...

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